Aktuelle
Informationen zum Thema
Herz-Kreislauferkrankungen
NEUES
AUS DER MEDIZIN
Behandlung der Herzmuskelschwäche
(Herzinsuffizienz) :
Die Herzmuskelschwäche wird in der breiten Öffentlichkeit in
ihrer Bedeutung als "Volkskrankheit" stark unterschätzt. Ein praktisches
Problem liegt derzeit noch darin begründet, dass Diagnose- und Therapiefortschritte nur
unvollständig und sehr langsam Einzug in die ärztliche Alltagspraxis nehmen.
Viele Ärzte wenden noch Diagnose- und
Therapieverfahren an, die längst nicht
mehr zeitgemäß sind. Aus diesem Grund hat das renommierte Fachblatt
BMJ (British Medical Journal)
kürzlich mehrere Artikel publiziert, die den mit Herzinsuffizienz befassten
Ärzten Ratschläge in Form von Leitlinien an die Hand gibt, die eine optimierte Behandlung
ermöglichen.
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Quelle:
Presse-Information Abstract eines
im Fachblatt British Medical
Journal
veröffentlichten Artikels
WERBUNG
Integrative
Medizin:
Biologischer Bypass - Hoffnung
für Herz- und Gefäßkranke. Neues
Heilverfahren Enhanced External Counterpulsation
(EECP) lässt ohne riskante Operation biologische
Bypässe wachsen. Erkrankungen
der Blutgefäße wie Arterienverkalkungen gehören zu
den häufigsten Zivilisationsleiden. Die Folgen sind
Herzinfarkte,
Schlaganfälle
oder Beinamputationen. Ab sofort
wird das neue und nebenwirkungsarme Verfahren Enhanced
External Counterpulsation (EECP) auch
außerhalb der Berliner Uni-Klinik
Charite angeboten.
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Quelle: Presse-Information
Schwarzwald Medical Resort Obertal
Copyright MSD
Cholesterin-Panik:
mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko
offenbar nicht. Bei besonders gesundheitsbewussten
Menschen gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche
"Cholesterin-Schleuder" und werden daher von diesen
völlig aus der Diät verbannt. Dabei scheint es sich aber
um eine übertriebene Schutz-Maßnahme zu handeln, die möglicherweise
nur bei Zuckerkranken Sinn macht.
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Obst
ist nicht durch Tabletten zu ersetzen:
Multivitamin-Tabletten
können eventuell sogar das Sterberisiko erhöhen:
Antioxydatien wie die Vitamine A, Beta-Karotin, C , E und
Selen werden weltweit von Millionen von Menschen in der
Hoffnung eingenommen mit dieser Maßnahme ihre Gesundheit
zu verbessern, bzw. ihr Leben zu verlängern. Jetzt bewies
eine in Dänemark und Italien erarbeitete und im Fachblatt
Journal of the American Medical Association (JAMA) publizierte
Studie , dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar
auf unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht berechtigt
sind. Ganz im Gegenteil.
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Herzinfarkt
Prophylaxe: Ist ASS (ASS=
Azetylsalizylsäure) doch nicht für die Herzinfarkt-Vorbeugung
geeignet? In den Jahren 2000-2003 erlitten in Finnland
33.309 Personen einem ersten Herzinfarkt. Jetzt zeigt eine
wissenschaftliche Analyse dieser Patientengruppe, dass die
Einnahme von Medikamenten, die wie das Aspirin zur
Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (= NSAR) gehören,
wider Erwarten nicht vor Herzinfarkten schützt.
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Jeder Kontakt
zu Tabakrauch
erhöht das Herzinfarktrisiko
Eine weltweit in 52 Ländern durchgeführte Studie erbrachte
den Beweis dafür, daß jeder Kontakt mit Tabakrauch das Risiko
für Herzinfarkte stark erhöht. Das gilt beispielsweise auch
für die Nutzung von Wasserpfeifen sowie für Passivrauchen.
Die Wissenschaftler konnten beweisen, daß das Herzinfarktrisiko
direkt abhängig ist von der Zahl der täglich gerauchten
Zigaretten.
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Quelle: The Lancet
Herzinfarkt
Prophylaxe: Überlegungen zur
Statistik in der Heart Protection Study (HPS) - Nachrechnen
ist angezeigt !
von Dr. med. Karlheinz Bayer
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Herzinfarkt
Prophylaxe und
Statine: Zum Kosten-Nutzen-Verhältnis
von Cholesterinsenkern in der kardialen Prävention und über
den Umgang mit Zahlen in den großen Lipidstudien.
von Dr. med. Karlheinz Bayer
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Diskussionspapier
zu „a strategy
to reduce cardiovascular disease by more than 80%“
aus dem BMJ vom 28.Juni 2003
von Dr. med. Karlheinz Bayer
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Erster Herzstimulator
mit von außen aufladbarem Akku implantiert
Den weltweit ersten Herstimulator
mit einem Akku, der per Induktion von außen wieder aufladbar
ist, haben die Ärzte der RUB-Klinik für Kardiologie in den
BG-Kliniken Bergmannsheil am 24. März 2004 im Rahmen einer
internationalen Studie implantiert. Die Patienten schlüpfen
alle zwei Wochen für zwei Stunden in eine Ladejacke. Weitere
Studienteilnehmer werden noch gesucht.
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Wie finde ich die beste für mich geeignete
Klinik
Wer
akut einen Herzinfarkt erleidet, sieht sich
oft mit der Frage konfrontiert Wie finde
ich die beste für mich geeignete Klinik?.
Die Antwort fällt nicht leicht, da es
in Deutschland keine offiziellen Leistungsvergleiche
gibt, die sich leicht praktisch nutzen lassen.
Das ärztliche Standesrecht verbietet
viele Formen der Werbung und verhindert so
jegliche Transparenz.
Das im Spiegel Verlag erscheinende manager
magazin hat daher eine online Datenbank
der besten Kliniken zusammengestellt, die
für die Behandlung der genannten Krankheitsgruppen
besonders gut geeignet sind.
Die detaillierte Analyse
und weitere Hintergründe zu der Exklusiv-Studie
wurde im manager magazin (Ausgabe 2/2003
und Ausgabe 3/2003) veröffentlicht. Über
200 kardiologische, kardiochirurgische und
onkologische Abteilungen, wurden von Betriebsärzten
und Patienten-Organisationen, von neutralen
Experten und Forschungsinstitutionen, von
anderen Studien und einer privaten Krankenversicherung
empfohlen.
Für alle genannten Kliniken - so das
manager magazin - gilt: Sie bieten
exzellente Medizin, ihre Betreuung genießt
- auch unter Patienten - den besten Ruf.
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Die
antioxydativ wirkenden
Vitamine A und E
können Herzerkrankungen doch nicht verhindern Die angesehene Medizin-Fachzeitung
The Lancet räumt jetzt mit einem weiteren weit verbreiteten
Vorurteil auf, das besagte, dass die antioxydativ wirkenden
Vitamine A und E die Entwicklung einer Arteriosklerose verlangsamen
und so der Entstehung von Herzinfarkten vorbeugen.
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Herzinfarkt
Vorbeugung:
Eine aus verschiedenen Wirkstoffen
zusammengesetzte "Polypill" bzw. "Multipill" könnte nach Meinung
hochrangiger medizinischer Experten die Zahl der Herzinfarkte
und Schlaganfälle um über 80% vermindern.
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